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Samariterbund fordert armutsfestes Gesundheitssystem

Am öffentlichen Gesundheitswesen darf gerade in Krisenzeiten nicht gespart werden, mahnt der Samariterbund anlässlich des Weltgesundheitstages.

„Menschen, die in Armut leben, haben ein wesentlich höheres Risiko, krank zu werden als der Rest der Bevölkerung“, sagt Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller anlässlich des WHO-Weltgesundheitstages am 7. April 2024. Verstärkt durch die anhaltende Inflation leben auch in Österreich immer mehr Familien in Armut – mit massiven gesundheitlichen Auswirkungen für die Betroffenen. Denn schlecht geheizte Wohnungen und mangelhafte Ernährung machen krank. Und darunter leiden Kinder ganz besonders.

Wer arm ist, wird schneller krank – gleichzeitig wird am kassenfinanzierten Gesundheitssystem gespart. Für den Samariterbund eine gefährliche Entwicklung: „Leidtragende sind vor allem die Kinder, denn oft fehlt es den Eltern an Geld für Medikamente oder notwendige Therapien, die auch von der österreichischen Gesundheitskasse nicht übernommen werden!“, betont Hundsmüller.

Samariterbund macht sich für Kinder in Not stark

Der Samariterbund appelliert an die politischen Entscheidungsträger, das kassenfinanzierte Gesundheitsangebot nicht weiter auszuhöhlen: „Österreich ist ein reiches Land, aber der Wohlstand kommt nicht überall an. Finanzielle Belastungen durch die Inflation – allen voran die gestiegenen Energiekosten – haben die ohnehin schon angespannte Situation für viele noch verschlimmert. Diese Menschen dürfen wir nicht im Stich lassen“, erklärt Hundsmüller.

Was also tun, wenn man sich die wichtigen Therapien für das eigene Kind nicht leisten kann? Genau für solche Fälle hat der Samariterbund bereits im Jahr 2006 die Wohlfahrtsstiftung „Fürs Leben“ gegründet. Diese Initiative macht sich für Kinder in Not stark: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Familien zu helfen, die medizinische Zusatzkosten für ihre Kinder nicht selbst tragen können. In den vergangenen Jahren konnte unsere Stiftung ‚Fürs Leben‘ dank vieler Spenderinnen und Spender hunderten Kindern schnell und unbürokratisch helfen. Bitte unterstützen auch Sie uns dabei“, appelliert Hundsmüller an die Solidarität der Bevölkerung.

Spendenkonto:
Samariterbund Wohlfahrtsstiftung „Fürs Leben“
IBAN: AT11 2011 1890 8909 9200
BIC: GIBAATWWXXX Spendenzweck: „Fürs Leben"
Online: www.samariterbund.net/kinder-in-not-spende

Die Wohlfahrtsstiftung „Fürs Leben“ macht sich für Kinder in Not stark.

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